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Das Willow-Vermächtnis – Eine Erzwungene-Nähe-Dark-Romance Trilogie

Das Willow-Vermächtnis – Eine Erzwungene-Nähe-Dark-Romance Trilogie

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Blick hinein

Ich bin die Älteste der Willow-Vierlinge. Vier Mädchen. Immer Mädchen. Bei jeder einzelnen Vierlingsgeburt, Generation um Generation, sind es immer Mädchen.

Diese Generation brachte das Übliche hervor, aber statt der vier perfekten, schönen Puppen waren es drei.

Und ich.

Und heute, an unserem einundzwanzigsten Geburtstag, ist der Tag der Ernte.

Das ist die Wortwahl der Familie Scafoni, nicht unsere. Zumindest nicht meine. Meinen Eltern scheint das allerdings viel weniger auszumachen als meinen Schwestern und mir.

Die Ernte findet immer am einundzwanzigsten Geburtstag der Vierlinge statt. Ich weiß nicht, ob das irgendwo in Stein gemeißelt ist oder nicht, aber es ist das, was ich weiß und was mir durch den Kopf geht, seit ich vor fünf Jahren unsere Geschichte erfahren habe.

Es gibt eine Redensart: Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen. Nun, das ist Blödsinn, denn wir Willows kennen unsere Vergangenheit nur zu gut, und sieh uns jetzt an.

Dieselben Holzblöcke, die seit Jahrhunderten in der alten Bibliothek stehen, deren Oberflächen durch die Füße aller anderen Willow-Mädchen, die dort gestanden haben, abgerundet wurden, und alles, was ich denken kann, wenn ich sie sehe, die vier so aufgereiht, ist, wie archaisch das ist, wie verdammt unwirklich. Dass sie uns das nicht antun können.

Und doch, hier sind wir.

Und sie tun uns das an.

Aber eigentlich geht es nicht um uns.

Mein Gewand trägt ein Zeichen.

Ich bin unrein.

Also geht es eigentlich nur um meine Schwestern.

Manchmal bin ich mir nicht sicher, wen ich mehr hasse, meine eigene Familie, weil sie diesen Wahnsinn Generation für Generation zugelassen hat, oder die Scafoni-Monster, weil sie das Opfer fordern.

„Es ist Zeit“, sagt mein Vater. 

Seine Stimme ist ernst.

Er ist gealtert in den letzten Monaten. Ich frage mich, ob das an seinem schlechten Gewissen liegt, denn ein Rückgrat hat er nicht.

Ich hörte ihn und meine Mutter einmal deswegen streiten, genau einmal, und dann war es vorbei.

Er akzeptierte es einfach.

Er akzeptiert, dass seine Töchter heute Abend auf diesen schrecklichen Blöcken stehen müssen, während ein Scafoni-Bastard uns anschaut, uns betastet und befühlt, vielleicht unsere Zähne überprüft wie bei einem Pferd, bevor er seine Wahl trifft. Bevor er eine meiner Schwestern für die nächsten drei Jahre ihres Lebens als die Seine nimmt.

Ich bin nicht naiv genug, um nicht zu wissen, was das genau bedeutet. Vielleicht meine Schwestern, aber ich nicht.

„Auf den Block. Jetzt, Helena.“

Ich schaue zu meinen Schwestern, die schon so sanftmütig auf ihren Stümpfen stehen. Sie sind heute Abend alle blasser als sonst und ich schwöre, ich höre ihre Herzen klopfen – sie haben Angst vor dem, was auf sie zukommt.

Als ich mich nicht sofort bewege, packt mich mein Vater schmerzhaft am Arm und zwingt mich auf meinen Block, und alles, was ich denken kann, das Einzige, was mir auch nur die geringste Hoffnung gibt, ist, dass ich, sollte Sebastian Scafoni mich wählen, einen Weg finden werde, dies zu beenden. Ich werde meine Töchter nicht zu diesem Schicksal verdammen. Meine Nichten. Meine Enkeltöchter.

Aber er wird mich nicht wählen, und ich glaube, deshalb sind meine Eltern noch mehr sauer auf mich als sonst.

Ich bin das hässliche Entlein. Zumindest im Vergleich zu meinen Schwestern.

Und die Tatsache, dass ich unrein bin – keine Jungfrau mehr – bedeutet, dass ich nicht genommen werde.

Der Scafoni-Bastard wird stattdessen eine ihrer kostbaren goldenen Töchter wählen.

Golden, im Vergleich zu meiner Dunkelheit. Golden – ganz wörtlich. Fast funkelnd sind sie, meine Schwestern.

Ich schaue sie an, als mein Vater mir die eiserne Fessel um die Knöchel legt. Das tut er keiner von ihnen an. Sie werden tun, was man ihnen sagt, auch wenn ihre Blicke von den geschlossenen, drei Meter hohen Türen zu mir und wieder zurückfliegen.

Aber ich kann sie nicht beschützen. Nicht heute Nacht. Nicht in diesem Fall.

Mir brennen Tränen in den Augen, die ich nicht vergießen will.

„Wie kannst du das tun? Wie kannst du das zulassen?“, frage ich zum hundertsten Mal. Ich spreche mit meiner Mutter, während mein Vater mir die Fesseln um die Handgelenke legt, um sicherzugehen, dass ich die Monster nicht angreife.

„Besser, du knebelst sie auch.“

Das ist die Antwort meiner Mutter auf meine Frage, und einen Augenblick später tut mein Vater, was ihm gesagt wird, und sorgt dafür, dass ich schweige.

Ich glaube, ich hasse meine Mutter mehr als ihn. Sie ist ein Willow-Vierling. Sie war selbst bei einer Ernte dabei gewesen. Sie hat diese grausame Tradition miterlebt.

Tradition.

Eine Tradition der Entführung.

Des Brechens.

Des Zerstörens.

Ich schaue wieder zu meinen Schwestern. Drei fast identische Kopien voneinander, mit langen blonden Haaren, die ihnen über die Schultern fallen, den Rücken hinunterfließen, die blauen Augen weit aufgerissen vor Angst.

Nun, außer Julia.

Sie ist anders als die anderen. Sie ist ... eifriger. Aber ich glaube nicht, dass sie eine Ahnung hat von dem, was sie mit ihr machen werden.

Bei mir würde niemand vermuten, dass ich aus derselben Familie stamme.

Im Gegensatz zu ihrem Gold ist mein Haar so dunkel und schwarz, dass es fast blau erscheint, mit einem einzigen breiten silbernen Streifen, um den krassen Farbton zu mildern, ein Makel, mit dem ich geboren wurde. Und im Kontrast zu ihren kornblumenblauen Augen sind meine mitternachtsblau; auch hier sind die einzige Aufhellung die silbernen Sprenkel.

Meine Schwestern sehen aus wie meine Mutter. Wie perfekte Puppen.

Ich sehe aus wie meine Großtante, die auch Helena hieß, bis hin zu der silbernen Strähne, die ich nicht färben will. Die Großtante ist jetzt in den Neunzigern. Ich frage mich, ob man sie in ihrem Zimmer einschließen und ihr den Rollstuhl stehlen musste, damit sie sich nicht in die Zeremonie einmischen konnte.

Tante Helena war das auserwählte Mädchen in ihrer Generation. Sie weiß besser als jede andere, was auf uns zukommt.

„Sie kommen“, sagt meine Mutter.

Sie hat ein hervorragendes Gehör, das schwöre ich, aber dann, einen Moment später, höre ich sie auch.

Eine Tür schlägt außerhalb der Bibliothek zu und der Luftzug bläst ein Dutzend der tausend Kerzen aus, die den riesigen Raum erhellen.

Ein Dienstmädchen eilt herbei, um sie wieder anzuzünden. Kein Strom. Tradition, nehme ich an.

Wenn ich Sebastian Scafoni wäre, würde ich mir den Preis, den ich das nächste Jahr ficken werde, genau anschauen wollen. Und ich habe keinen Zweifel, dass es zum Ficken kommen wird, denn was sonst kann ein Mädchen so vollständig brechen, als ihr ausgerechnet das anzutun?

Und es geht nicht nur um das eine Jahr. Nein. Wir werden für drei Jahre vergeben. Ein Jahr mit jedem Bruder. Vom Ältesten zum Jüngsten. Früher waren es vier, aber jetzt sind es nur noch drei.

Ich würde mich in den Arm kneifen, um sicher zu sein, dass ich wirklich hier stehe, dass ich nicht träume, aber mir sind die Hände hinter dem Rücken gefesselt, und ich kann es nicht.

Das kann verdammt nochmal nicht real sein. Das kann nicht legal sein.

Und doch sind wir hier, wir vier, nackt unter unseren durchsichtigen, zerfallenden Kleidern – ich schwöre, ich rieche die Verwesung auf ihnen – und schwanken auf den uns zugewiesenen Blöcken. Ich vermute, die Willows der Vergangenheit hatten kleinere Füße. Und ich gebe zu, dass ich Angst habe, als ich ihre schweren, selbstbewussten Schritte höre, die sich den alten Holztüren der Bibliothek nähern.

Ich habe verdammte Angst.

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Düster. Unbarmherzig. Unvergesslich.

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Wie alles beginnt …

Ich bin eine der vier Willow-Töchter. 

Er ist der erstgeborene Sohn der Scafonis. Und unsere Familien haben eine gemeinsame Vergangenheit.

Seit Generationen verlangt die Familie Scafoni ein Opfer von uns. Eine jungfräuliche Tochter zur Sühne für Sünden, die so alt sind, dass wir nicht einmal mehr wissen, was sie waren.

Aber wenn man so viel Geld hat wie sie, spielt man nicht nach den Regeln. Man macht sie. 

Und Sebastian Scafoni macht alle Regeln. 

Als ich ihn sehe, weiß ich sofort, dass er sich für mich entscheiden wird, obwohl mich das Zeichen auf meinem Gewand für unrein erklärt. Er wählt mich, auch wenn meine schönen Schwestern neben mir stehen und sich ihm anbieten.

Er macht mich zu der Seinen.

Und er wird mich brechen. 

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